{this moment}

{this moment} – A Friday ritual. A single photo – no words – capturing a moment from the week. A simple, special, extraordinary moment. A moment I want to pause, savor and remember.

{Dieser Moment} – Ein Freitagsritual. Ein Foto – keine Worte – ein Augenblick der Woche eingefangen. Zum Innehalten, Genießen und Erinnern.

1:52 – Am Strand von Horumersiel (Wilhelmshaven). 1.1.2013

Idee: soulemama

In der Stille liegt die Kraft

Der Dezember war ein stiller Monat. Zwar hektisch und emotional aufreibend, aber doch am Ende sehr still. Eine Auszeit, die mein Kopf, mein Körper und mein Gemüt dringend gebraucht haben.

Das neue Jahr will ich auch ruhiger und bedachter angehen, mich selbst in meinem überstürztem Tatendrang etwas zügeln und lernen, Dinge langsamer und vielleicht etwas durchdachter anzugehen.

Im Bezug auf das Abnehmen habe ich mir auch im Dezember eine Auszeit gegönnt, dabei aber viel auf mich selbst gehört und mich auch beobachtet. Einige Dinge habe ich schon geändert, an vielen muss ich noch basteln, aber mir war von Anfang an bewusst, das es ein langer Prozess ist. Darf es auch gerne, möchte ich ja meine Gewohnheiten gerne Nachhaltig ändern.

Ein paar Ziele habe ich mir gesetzt – auch wenn ich eigentlich nicht der größte Fan von guten Vorsätzen bin.

  • mehr lesen
  • mehr stricken
  • saisonal, farbenfroh, ausgewogen und gerne mehr vegetarisch kochen
  • mich mit meiner etwas zu sehr-Kamera Kamera auseinandersetzen und so mehr Fotos machen
  • mein Studium beenden
  • mehr Sport machen
  • ausmisten (gründlich ausmisten!)

Ich habe diesen Jahreswechsel mit ~10kg weniger erlebt. In diesem Jahr setze ich mir 20 kg als Ziel. Sollte machbar sein und auch eine gesunde Menge.

“Frühstücken wie ein Kaiser” I

Die letzten Wochen das Frühstück eher unregelmäßig fotografiert. Für uninspirierte und ideenlose Tage, aber auch um die Essgewohnheiten mal zu sichten. Fazit: doch sehr brotlastig, aber für mich nicht wirklich überraschend. Im Durchschnitt aber doch immer sehr farbenfroh und die üppigen Teller, das sind dann meistens die Brunch-Versionen des späten Frühstückes am Wochenende, an denen zeitlich die Mahlzeiten etwas verzerrter ausfallen.

 

Stille

Still ist es hier geworden. Ich habe mir eine Auszeit von Abnehmen, Treffen, Wiegen, Nachdenken, Entscheiden genommen. Jedoch ohne “katastrophale” Folgen (wäre eine Zunahme von einem Kilo wirklich eine so lebenserschütternde Katastrophe?).

Aber wie das mit Auszeiten ist – der Wiedereinstieg fällt manchmal etwas schwerer, die Motivation muss erst wieder gesammelt werden, und gerade in anstrengenden Phasen fällt diese Aufgabe besonders schwer. Nächste Woche muss ich noch durchhalten, dann ist mein Projekt, komme was wolle, fertig und wird abgegeben. Dann kann ich mental wieder durchatmen. Jedenfalls für eine Weile.

You can kick me…

… but you can’t kill me. Oder woraus man alles Motivation schöpfen kann.

Es gibt so Begegnungen und Erlebnisse, die einen sehr treffen und verletzten. Und dann hat man zwei Wege, die man einschlagen kann:

Entweder man lässt sich runterziehen, verletzen, die Enttäuschung und den (vermeintlichen) Verlust das Leben und die Ziele beeinflussen und dementsprechend entgleisen lassen. Wenn ich Alkohol trinken würde, würde ich eine Flasche Wein nach der nächsten öffnen. Für mich würde dies konkret und in die Realität umgesetzt bedeuten, in alte Verhaltensmuster fallen, den Frust und Schmerz in sinnloser Nahrung ertränken. In dem Resultat sich hinterher nur noch elendiger fühlen und sich sehr zu ärgern.

Oder eine Weile traurig sein, drüber nachdenken und den Frust, die Enttäuschung und die Wut in Motivation umschwenken, über die Doppelmoral lachen, sich über den Versuch Oberflächlichkeit als Fairness zu verkaufen amüsieren und sich denken: jetzt erst recht.

Ich versuche mich mit letzterer Variante. Alles andere gibt dem Menschen mehr Macht über einen als nötig. Mir zeigt es aber auch, dass ich vom Kopf her und vom Verhalten mich verändert habe. Vor einem Jahr wäre es durchaus Variante eins gewesen.

Deshalb erfreue ich mich besonders an diesem hier (yeah baby, –12,1kg, yeah yeah):

 

Und lebe meine Art von Humor mit dieser Kühlschrankperle aus, die bald eben diesen der betreffenden Person wohl zieren wird. Verpackt mit einer zuckersüßen Nachricht. Das Leben ist zu kurz und zu schön, um nachtragend zu sein. Aber manche Situationen sind so absurd geprägt von Doppelmoral, die kann man nur mit Humor nehmen. Ich jedenfalls. Alles andere wäre Zeitverschwendung.

Rezept: Spaghetti mit Kürbispesto

So langsam entdecke ich die vegetarische Küche bzw. eigentlich die vegetarischen Kochbücher für mich. Man muss durchaus aufpassen, die Gerichte sehen oft harmlos aus haben es dann aber doch vom Nährwert her arg in sich. Aber sie sind eine große Inspirations- und Ideenquelle – jedefalls für mich in letzter Zeit. Dazu gehört die “köstlich vegetarisch”, beim Blättern sprangen mich zu viele Rezepte an, die ich am liebsten sofort nachgekocht hätte, die aktuelle Ausgabe wanderte demnach gleich in meine Einkaufstasche. Nachgekocht wurde am Wochenende, nämlich Spaghetti mit Kürbispesto, bot sich an, weil auf dem Markt die ersten regionalen Hokkaidokürbise auftauchen.

Die Mengenangaben habe ich angepasst, es wäre sonst für mich alleine hoffnungslos zu viel und zu mächtig geworden, trotzdem am Ende zwei Portionen rausgekommen.

  • 400g Kürbis
  • ~ 300ml Gemüsebrühe (instant)
  • 50g Parmesan
  • 40g Kürbiskerne
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Muskat, Chili
  • Spaghetti
  • Petersilie

Kürbis waschen, kleinschneiden und im der Brühe bissfest garen. Abgießen, dabei etwas von der Brühe auffangen.

Kürbiskerne in einer Pfanne rösten, mit 3/4 des gekochten Kürbis, geriebenem Parmesan, Öl, etwas Sud(je nach gewünschter Konsistenz, ich habe etwas mehr genommen) pürieren und kräftig mit Salz, Pfeffer, Muskat und Chili abschmecken.

Die heißen, gekochten Spaghetti unter die Masse heben, den restlichen Kürbis dazugeben. Mit Petersilie bestreut servieren.

Quelle: köstlich vegetarisch, Nr. 5 September / Oktober 2012

#5 (Ziel) Projekt 35 Tage

Die letzten zwei Wochen war so viel um die Ohren, da war kaum Zeit zum ordentlichen Kochen, aufschreiben, Radfahren oder updaten, auch einmal nicht zum Wiegen geschafft.

Gestern war aber der 1. August und demnach a) das Zieldatum für das Projekt 35 als auch b) das langfristig gesetzte Ziel. Das langfristige Ziel waren ja 8kg Abnahme bis zum 1. August (vom 11. April an), das hatte ich ja schon am 4. Juli erreicht.

Gestern war dann wieder offizielles Wiegen und ich war gespannt (nachdem mir die Woche vorher eine Zunahme von 0,8 kg beschert hatte, dem plötzlich warmen Wetter sei Dank!), gab es gestern die überraschende Abnahme von 1,8kg. Im Endstand ist das jetzt eine gesamte Abnahme 9,8 kg, ganz knapp am zweistelligen vorbei, aber trotzdem nicht zu knapp für 16 Wochen. Ich bin froh und stolz und motiviert und meine alten Hosen passen wieder!